Eva Ingeborg Scholz gab ihr Debüt in der Titelrolle des Films „1-2-3 Corona“ (1948) und war im darauffolgenden Jahrzehnt regelmäßig in Filmen zu sehen. So spielte sie unter anderem eine junge Untermieterin in Peter Lorres einzigem Regiewerk „Der Verlorene“ (1951) und eine Nebenrolle in „Der Teufelsgeneral“ (1955) mit Curd Jürgens. Zu ihren späteren Filmen zählen die Disney-Produktion „Emil und die Detektive“ (1964), in der sie die Mutter der Titelfigur verkörperte, und Rainer Werner Fassbinders „Der amerikanische Soldat“ (1970).
Ab den frühen 1960er-Jahren war sie vermehrt im Fernsehen präsent und blieb dort bis zu ihrem 90. Lebensjahr im Jahr 2018 aktiv. Sie wirkte in beliebten Fernsehproduktionen wie „Tatort“, „Derrick“, „Der alte Fuchs“ und „Stuttgart Homicide“ mit. 2018 wurde sie für ihre Nebenrolle in der „Tatort“-Folge „Die Liebe, ein seltsames Spiel“ (2017) mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet.